Meine Themen - Politik für Wertheim - von Ingo Ortel

Ingo Ortel für Wertheim
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Meine Schwerpunktthemen sind: Vereine, Jugend & Senioren; Betreuung & Bildung; Wirtschaft, Arbeit & Finanzen.

Vereine
Die Vereine sind ein wichtiges Element in unserer Gesellschaft. In meiner langjährigen Vereinstätigkeit beobachte ich mit Argwohn wie einige Vereine immer mehr in die Kategorie einer kommerziellen Institution rutschen oder dass kommerzielle Anbieter unter dem Deckmantel eines Vereins ihre Leistungen anbieten. Vereine sollten weiterhin ihre wichtigste Aufgabe wahrnehmen, ein bezahlbares fachgerechtes Angebot für seine Mitglieder zu schaffen. Dabei sollte der Verein für alle sozialen Schichten offen sein, wenn der Verein dieser Aufgabe nachkommt ist er für mich auch förderungswürdig und sollte darin auch unterstützt werden. Dazu gehören zum Beispiel günstige Nutzungsgebühren für Sporteinrichtungen und Räumlichkeiten. Auch sollten Vereine bei Veranstaltungen und bei der Bewirtschaftung ihrer Vereinseinrichtungen von Seiten der Stadt Unterstützung erhalten. Die Aufgabe der Stadt sollte sein, vor der Förderung das Vereinsangebot zu überprüfen.
 
Jugend
Ein Teil der Jugendarbeit übernehmen sicherlich die Vereine, es gibt aber auch Jugendliche, die sich nicht an einem Verein binden wollen oder zusätzlich in ihrer Freizeit Möglichkeiten suchen sie zu gestalten. Aufgabe der Stadt sollte sein, bestehende Einrichtungen (Jugendtreffs oder Sportplätze) zu erhalten, zu fördern oder wenn nötig ein neues Angebot zu schaffen. Die Sportplätze müssen in einem ordentlichen Zustand und für die Nutzer frei zugänglich sein. Die Jugendlichen sollten das Angebot zu schätzen, wissen im Gegenzug müssen sie die Einrichtungen auch pfleglich behandeln. Eine familienfreundliche Stadt legt sein Augenmerk nicht nur auf seine Museen und kulturellen Einrichtungen, sondern auch auf die Einrichtungen, welche für Jugendliche interessant sind. Die Jugendlichen müssen bei der Entwicklung der Stadt und deren Vorhaben mit einbezogen werden, dabei ist auch auf Ihre Bedürfnisse zu achten.
 
Senioren
Das Bild einer Stadt und deren Ortschaften ändern sich zunehmend (demographischer Wandel). Wichtig ist nun, auf diese Veränderungen zu reagieren. Zum Beispiel müssen altersgerechte Angebote geschaffen werden um das Leben unserer Senioren in der Stadt und deren Ortschaften weiter zu verbessern, aber auch zu erleichtern. Viele Senioren sind im Alter noch sehr fit und rüstig. Sie möchten nun ihr Leben nach jahrelanger Arbeit genießen, aber nicht jeder Senior kann es sich leisten ständig zu verreisen. Es ist also wichtig auch für diese Gruppe Angebote zu schaffen.
Für Senioren die nicht mehr so mobil sind, ist die Nachbarschaftshilfe besonders in den Ortschaften sehr wichtig. Es muss ein Netzwerk zwischen der jüngeren und der älteren Generation geschaffen werden. Nachbarschaftshilfe könnte man mithilfe eines Koordinators organisieren, besonders für diejenigen Senioren, die alleine sind und sich aus dem allgemeinen Leben zurückgezogen haben. Wenn möglich sollte auch hier die Stadt unterstützend mitwirken. Auch ein mobiles Angebot könnte umgesetzt werden. Ähnlich Projekte aus anderen Gemeinden, die sich bewährt haben, könnten für solch ein Vorhaben behilflich sein. Für Senioren die zum Beispiel nicht mehr aktiv am Vereinsleben teilnehmen können, wäre es angebracht, Treffpunkte zu schaffen (Seniorentreff). Vorhanden Einrichtungen in dieser Form müssen gefördert und erhalten werden. Ein besonderes Augenmerk sollte man dabei auf die Ortschaften legen.
  
Betreuung & Bildung
Die Bildung und Betreuung konzentrieren sich nicht nur auf die Schule und Ausbildungseinrichtung, sie finden auch außerhalb dieser Einrichtungen statt. Egal ob im Kindergarten, Verein oder in der Volkshochschule, es ist wichtig, dass diese Angebote weiter gefördert werden oder die Förderung sogar erweitert wird. Das letzte Kindergartenjahr (Vorschulalter) sollte, wie auch schon in vielen anderen Gemeinden, kostenfrei sein um die Kinder optimal auf das Schulleben vorzubereiten. Ein wichtiger Aspekt ist natürlich auch der Erhalt von Einrichtungen, wie z.B. der Musik- und Volkshochschule oder der Bücherei, auch sie gehören zum Bildungsangebot für alle Bürger der Stadt.
  
Wirtschaft, Arbeit
Hier hat sich ein starker Wandel vollzogen, viele Firmen haben ihren Sitz ins Ausland verlegt oder deutsche Unternehmen wurden von ausländischen Unternehmen aufgekauft. Einige Unternehmen bieten aus Wettbewerbsgründen verstärkt Zeitarbeit an, damit kann man natürlich gute Fachkräfte nicht langfristig an das Unternehmen binden. Es darf heute nicht mehr passieren, dass Unternehmen aus bürokratischen Gründen an Investitionen gehindert werden. Diese Unternehmen investieren ihr Geld dann in andere Wirtschaftsgebiete. Nicht alle wirtschaftlichen Probleme können kommunalpolitisch gelöst werden. Man sollte aber mindestens versuchen, zusammen mit den Unternehmen nach Lösungen zu suchen.
Eine langfristige Bindung eines Unternehmens an einem Standort und unbefristete Arbeitsplätze könnten dazu beitragen, dass eine Abwanderung von Fachkräften und Bewohnern einer Stadt und deren Ortschaften verhindert werden kann.
 
Finanzen
In meiner Tätigkeit als Schwimmmeister und Betriebsleiter der Wertheimer Bäder ist es auch meine Aufgabe, den Betrieb so zu planen, dass die Finanzmittel auch vernünftig eingesetzt werden, besonders weil die Schwimmbäder Zuschussbetriebe sind. Wie auch im Schwimmbad wird der städtische Haushalt nicht nur aus Leistungseinnahmen finanziert. Die größte Einnahmequelle einer Stadt sind, die Steuereinnahmen damit sollte eine Stadt verantwortungsvoll und gerecht umgehen. Es sollten zum Beispiel bei der Fördermittelvergabe alle Ortschaften gleich behandelt werden. Zu beachten ist auch, dass zwischen den freiwilligen sozialen Leistungsträgern eine finanzielle ausgewogene Balance eingehalten wird, hier sollte auch die Nutzung und die Frequentierung der Einrichtungen mitberücksichtigt werden.
 
Wichtig ist auch, dass man in guten finanziellen Zeiten den Schuldenabbau vorantreibt.


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